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Rheinland-Pfalz/Saar/Hessen - RLPSH Kanu-Rennsport |
| Historie,Lage
und Ziele
....oder wie es dazu kam, wie es ist, und wie es werden soll ...... Zur Lage Der Kanutag des Deutschen Kanu-Verbandes traf mit der Änderung der Wettkampfbestimmungen in Passau 1999 und der von nun an erlaubten Bildung von Renngemeinschaft auf den Meisterschaften eine gravierende Entscheidung. Hintergrund ist insbesondere das neue Fördersystem des Deutschen Sports, das in erster Linie noch leistungs- und ergebnisorientierter die finanziellen Mittel verteilen wollte und will. In zweiter Linie gab es die Absicht der Verbandsführung, die eigentlichen Stammvereine wieder zu stärken, in dem die Anonymisierung der Arbeit dieser Vereine immer weiter voranschritt durch die Abgabe der ausgebildeten Aktiven an größere Vereine, und damit ein Schwund an Identifikation und auch Motivation in den Stammvereinen zu beobachten war. Diesem sollte entgegengewirkt werden, in dem nun die Möglichkeit einer jeweils Bundeslandweiten Zusammenarbeit in den Mannschaftsbooten eröffnet wurde, aber die Verpflichtung entstand, in diesen Booten die Namen der Stammvereine zu nennen und auch die Möglichkeit geschaffen wurde, trotzdem unter dem Namen des Stammvereins die Einerrennen zu bestreiten. Die Renngemeinschaft
Rheinland-Pfalz/Saar ist also entstanden infolge der Änderung der
Wettkampfbestimmungen auf dem Kanutag in Passau im Jahr 1999.
Insbesondere im Kanu-Rennsport wurden von Anfang an die Möglichkeiten der RG genutzt. Die Besonderheit dieser RG ist der Umstand zweier Bundesländer, die in ihren Fördersystemen bei den Sportbünden unterschiedlich gestaltet sind. Damit verbunden sind unterschiedliche D-Kader-Richtlinien, unterschiedliche Beantragungs- und Förderrichtlinien, sowie unterschiedliche Bezuschussungsverfahren. Kanu-spezifisch erschwerend kommt hierbei hinzu, dass es nicht nur zwei Landes-Kanu-Verbände sind, die sich koordinieren müssen, wie z.B. in Baden und Württemberg, sondern vier, nämlich die eigenständigen Landes-Kanu-Verbände Rheinland, Rheinhessen, Pfalz und der Saarländische Kanubund. Zwischen den drei Verbänden in Rheinland-Pfalz gibt es seit nunmehr über zwanzig Jahren eine Arbeitsgemeinschaft, die ihrerseits die Kanu-spezifischen Belange des Leistungssports in Rheinland-Pfalz regelt und gegenüber dem gemeinsamen Landessportbund Rheinland-Pfalz vertreten muss. Neben diesem Landessportbund Rhhinland-Pfgalz gibt es zusätzlich die drei regionalen Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz, die gerade in den Jahren 2000 und 2001 in einem mühsamen Prozess ihre Beziehungen und Aufgabenzuordnungen zum LSB neu regeln. Charakteristisch für den Arbeitsbeginn der Kanuten war die Schwierigkeit, dass es bisher keine koordinierte Zusammenarbeit der Landes-Kanu-Verbände in Rheinland-Pfalz und Saarland gab. Auch die Zusammenarbeit in Bereich der D-Kadergestaltung in Rheinland-Pfalz stellte sich über die Jahre hin in sehr unterschiedlich und sehr wechselhaft funktionierender Weise dar. Die Verantwortlichen in den Vereinen waren bis dahin gewohnt, vorwiegend eigentverantwortlich und im eigenen Interesse zu handeln. Dies führte mitunter auch zu Abwerbungen von Aktiven und manchmal misslichen Verhältnissen. Eine
über die vier Landes-Kanu-Verbände, bzw. die beiden Bundesländer
hinweggehende Entwicklungs- und Strukturkonzeption ist in Arbeit und liegt
in einem ersten Entwurf den vier Verbänden Rheinland, Rheinhessen,
Pfalz und Saar vor.
Das Besteben und die Ziele Das Bestreben aller Beteiligten ist trotz der unterschiedlichen Fördersystem in den Ländern:
Im Kanu-Rennsport
stellt sich der Sachverhalt durch die Vielzahl der Vereine und die unterschiedlichen
Möglichkeiten der Zusammensetzung von Mannschaftsboote schwieriger
dar, da sowohl in den Zweierkajaks als auch in den Viererkajaks Kombinationen
gebildet werden können.
Kanu-Slalom
Die Disziplin-Kanu-Slalom kann gemäß der Wettkampfbestimmungen nur in Zweier-Canadiern RG-Boote einsetzen, so dass sich in dieser Disziplin die Zusammenarbeit relativ leicht bewältigen und organisieren lässt.
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